Aber Hallo, diese Bilder sind Urheberrechtlich geschützt. ;-)
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was die ICA Maximar 207 von 1916 mit „Pferdeäpfel“ zu tun hat.

Um die ICA Maximar ging es zu Anfang eigentlich überhaupt nicht. Die Idee war es das Filmmaterial CHS100 II von Adox weiter auszutesten. Bei den vorangegangen Test hatten wir sehr auffällig viele Pinhole spots auf den Negativen. Der Verdacht kam auf, es könnte an der Wahl des Entwicklers liegen. Deshalb wollten wir ein Versuch mit Rodinal und dem Adox CHS100 II unternehmen.

Die Frage was fotografiert man? Mein Gedanke war schnell gefasst die alte Laufbodenkamera ICA Maximar 207 aus dem Jahre 1916 durfte als Model herhalten.

Long Story short, die Pinholespots waren ca. 90% weniger als mit Xtol. Alles andere muss man nicht mehr weiter eruieren. Fall abgeschlossen, oder doch nicht? Nächster Versuch wird mit HC110 sein 🙂

P.S.
Die Laufbodenkamera ICA Maximar 207 ist seit 1979 in Marcels Besitz. Bereits als 14 jähriger war er kaum ohne seine Exakta Kamera anzutreffen. Er fotografierte alles was um ihn herum geschah, niemand war vor seiner Linse sicher. So ist er wohl auch im Dorf Elgg ZH aufgefallen, denn im Frühling 1979 sprach ihn eine ältere Dame darauf an und erzählte ihm von der Kamera ihres verstorbenen Mannes. Kurz später sass er am Wohnzimmertisch bei der alten Dame Zuhause, bestaunte die ICA Laufbodenkamera mit all dem Zubehör, das sich alles in Neuwertigem Zustand präsentierte. Die Dame bot ihm an für Fr. 100.- würde sie es hergeben, kurzum er sagte zu. Wie aber bezahlen? Als 14 jähriger der jeden Rappen für Filmmaterial und Chemie ausgab, schienen 100.- als Vermögen. Zudem stotterte er Monat für Monat die 300.- für die Exakta bei seinem Grossvater ab und das bereits seit 1977.
Wenn man etwas wirklich will, ist immer ein Weg dachte er sich und intensivierte seine Freizeitjobs im benachbarten Pferdegestüt. Sättel putzen, Pferde striegeln, Pferdeäpfel jagen, Pferde begleiten, Autowaschen und vieles mehr. So hatte er zu Ende des Jahres das Geld zusammen, läutete wieder bei der alten Dame und kaufte die langersehnte Laufbodenkamera.
Der Handel war perfekt und alles eingepackt wollte er sich an der Haustür verabschieden, da streckte die alte Dame ihm den Umschlag mit dem Kaufbetrag drin entgegen und sagte: „da nimms Geld wieder, es war mir nur wichtig, dass Du es wirklich willst und verdient hast“.

Was für ein Erlebnis. Das Geld wurde umgehend bei der Firma Eschenmoser in Zürch angelegt. Angelegt in Planfilme, Chemie und Fotopapier.

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